Mittwoch, 7. Januar 2015
Kleine Erfolge und Rückschläge
muthase, 00:11h
Weihnachten haben wir bei meinen Schwiegereltern verbracht, was stressvollen war (besonders für meinen Partner). Umso schöner war es wieder nach Hause zu kommen und einige schöne entspannte freie Tage mit der Kleinfamilie zu genießen. Ich hatte endlich meine Doktorarbeit abgegeben und habe mich seit Langem nicht mehr so befreit und erleichtert gefühlt.
Ich bin jeden Tag nach dem Mittagessen mit meinem Sohn im Kinderwagen eine halbe Stunde (mehr oder weniger ums Haus) spazieren gegangen und habe mich auch in der Stadt (mit Familie) mich nicht mehr so be klemmt gefühlt.
Vorgestern habe ich beim nachmittäglichen Spazierengehen sogar neue Wege ausprobiert (in alle Richtungen von unserem Haus genau einen Block gelaufen). Gestern habe ich meinen Sohn alleine zur Vorschule gefahren, bin zu meinem derzeitigen privaten Büro (ein gemietetes Gästezimmer, in dem meine Mutter übernachtet, wenn sie zu Besuch kommt), zurück nach Hause, da ich den Schlüssel vergessen hatte und wieder zurück ins Zimmer. Wenn früher etwas so Ungeplantes, wie Schlüsselvergessen, passierte, dann hätte ich aufgegeben und den restlichen Tag zuhause verbracht.
Heute hatte ich auch noch einen ziemlich großen Erfolg. Mein Partner ist ohne mich einkaufen gegangen. Er hat die Wohnung verlassen und hat mich und meinen Sohn alleine gelassen. Vor noch ein paar Wochen, hätte ich schlimme Panikanfälle bekommen und geglaubt, dass ich ihn nie mehr lebend wieder sehe. Ich dachte, dass wenn er nicht sterben würde, dann auf jeden Fall ich, bis er wieder da ist. Aber nicht heute. Mein Partner war zweimal für jedesmal ungefähr 20 min weg und wir alle haben es überlebt. Sogar ohne Panikattacke!
Warum hat es geklappt? Weil ich ohne zu denken zugestimmt oder sogar vorgeschlagen habe, dass er einkaufen gehen sollte. Weil ich mir gedacht habe, dass es "schon gut gehen wird". Weil ich mir die Möglichkeit gegeben habe mich auf andere Sachen zu konzentrieren, wie meine Haare machen, meinen Sohn beim Baden helfen und Essen machen. Und es ging gut.
Trotzdem bin ich gestern Abend wieder zusammen gebrochen. Ich habe mir Vorwürfe gemacht, dass ich meiner kleinen Familie nur Leid antue und sie besser ohne mich dran wären. Ich bin sogar von zuhause weggegangen und habe für eine Stunde auf einer kalten Parkbank gesessen und mir selbst leid getan. Es geht eben nicht alles steil bergauf. Aber trotz des Zusammenbruchs, war ich heute stark und zuversichtlich. Meine Kleinfamilie hat mir gezeigt, wie sehr sie mich schätzen und gerne bei sich haben. Das hat mir neuen Aufschwung gegeben. Ich liebe die beiden!
Ich bin jeden Tag nach dem Mittagessen mit meinem Sohn im Kinderwagen eine halbe Stunde (mehr oder weniger ums Haus) spazieren gegangen und habe mich auch in der Stadt (mit Familie) mich nicht mehr so be klemmt gefühlt.
Vorgestern habe ich beim nachmittäglichen Spazierengehen sogar neue Wege ausprobiert (in alle Richtungen von unserem Haus genau einen Block gelaufen). Gestern habe ich meinen Sohn alleine zur Vorschule gefahren, bin zu meinem derzeitigen privaten Büro (ein gemietetes Gästezimmer, in dem meine Mutter übernachtet, wenn sie zu Besuch kommt), zurück nach Hause, da ich den Schlüssel vergessen hatte und wieder zurück ins Zimmer. Wenn früher etwas so Ungeplantes, wie Schlüsselvergessen, passierte, dann hätte ich aufgegeben und den restlichen Tag zuhause verbracht.
Heute hatte ich auch noch einen ziemlich großen Erfolg. Mein Partner ist ohne mich einkaufen gegangen. Er hat die Wohnung verlassen und hat mich und meinen Sohn alleine gelassen. Vor noch ein paar Wochen, hätte ich schlimme Panikanfälle bekommen und geglaubt, dass ich ihn nie mehr lebend wieder sehe. Ich dachte, dass wenn er nicht sterben würde, dann auf jeden Fall ich, bis er wieder da ist. Aber nicht heute. Mein Partner war zweimal für jedesmal ungefähr 20 min weg und wir alle haben es überlebt. Sogar ohne Panikattacke!
Warum hat es geklappt? Weil ich ohne zu denken zugestimmt oder sogar vorgeschlagen habe, dass er einkaufen gehen sollte. Weil ich mir gedacht habe, dass es "schon gut gehen wird". Weil ich mir die Möglichkeit gegeben habe mich auf andere Sachen zu konzentrieren, wie meine Haare machen, meinen Sohn beim Baden helfen und Essen machen. Und es ging gut.
Trotzdem bin ich gestern Abend wieder zusammen gebrochen. Ich habe mir Vorwürfe gemacht, dass ich meiner kleinen Familie nur Leid antue und sie besser ohne mich dran wären. Ich bin sogar von zuhause weggegangen und habe für eine Stunde auf einer kalten Parkbank gesessen und mir selbst leid getan. Es geht eben nicht alles steil bergauf. Aber trotz des Zusammenbruchs, war ich heute stark und zuversichtlich. Meine Kleinfamilie hat mir gezeigt, wie sehr sie mich schätzen und gerne bei sich haben. Das hat mir neuen Aufschwung gegeben. Ich liebe die beiden!
... comment