Sonntag, 22. Juni 2014
Ein Schritt nach vorne, zwei zurück
muthase, 23:44h
Irgendwas ist falsch gelaufen diese Woche. Oder vielleicht habe ich einfach nur Angst vor meiner eigenen Courage bekommen.
Dienstag habe ich das Größte seit langem gemacht: Ich bin mit meinem 2-jährigen im Schlepptau nach Eriksberg zum Sommerfest meiner Forschungsgruppe gefahren. Das hat mich große Überwindung gekostet, aber mit einer halben Tablette Beruhigungsmittel und meinem Schatz am Telefon, bin ich nachdem ich eine Panikattacke durchlebt hatte, wohlgelaunt dort angekommen.
Auch einen Tag später, habe ich nochmal extra Durchhaltevermögen bewiesen. Nachdem ich meinen Sohn vom Kindergarten abgeholt hatte, fühlte ich mich auf der Rückfahrt nach Hause unsicher und nervös. Die Angst vor einer Panikattacke stieg in mir auf. Ich wollte meinen Schatz anrufen, damit er mich am Telefon beruhigt. Aber im Radio lief gerade eine Sendung, die ich hören wollte. Obwohl ich mich nicht auf die Sendung konzentrieren konnte, dachte ich noch ein paar Sekunden länger zu warten um zum Telefon zu greifen. "Nur noch ein bisschen länger!" Und ehe ich es mir versah, war ich über dem Berg der Angst. Mein Herz klopfte fröhlich und die Angst nahm verschwand. Wie bei meinen Exponierungsübungen mit der Psychologin.
Nach soviel Erfolg könnte es ja nur noch bergauf gehen, dachte ich. Aber ich fing an an mir und meinem Vermögen zu zweifeln. Ich fühlte mich als Versager, da ich eine Deadline bei der Arbeit nicht eingehalten habe. Ich setze mich unter Druck ein unvergessliches langes Wochenende zu gestalten. Und ich hatte schlicht und einfach Angst, dass sich der schlimme Sommer vom letzten Jahr wiederholt, der mich in den Burnout trieb.
Dienstag habe ich das Größte seit langem gemacht: Ich bin mit meinem 2-jährigen im Schlepptau nach Eriksberg zum Sommerfest meiner Forschungsgruppe gefahren. Das hat mich große Überwindung gekostet, aber mit einer halben Tablette Beruhigungsmittel und meinem Schatz am Telefon, bin ich nachdem ich eine Panikattacke durchlebt hatte, wohlgelaunt dort angekommen.
Auch einen Tag später, habe ich nochmal extra Durchhaltevermögen bewiesen. Nachdem ich meinen Sohn vom Kindergarten abgeholt hatte, fühlte ich mich auf der Rückfahrt nach Hause unsicher und nervös. Die Angst vor einer Panikattacke stieg in mir auf. Ich wollte meinen Schatz anrufen, damit er mich am Telefon beruhigt. Aber im Radio lief gerade eine Sendung, die ich hören wollte. Obwohl ich mich nicht auf die Sendung konzentrieren konnte, dachte ich noch ein paar Sekunden länger zu warten um zum Telefon zu greifen. "Nur noch ein bisschen länger!" Und ehe ich es mir versah, war ich über dem Berg der Angst. Mein Herz klopfte fröhlich und die Angst nahm verschwand. Wie bei meinen Exponierungsübungen mit der Psychologin.
Nach soviel Erfolg könnte es ja nur noch bergauf gehen, dachte ich. Aber ich fing an an mir und meinem Vermögen zu zweifeln. Ich fühlte mich als Versager, da ich eine Deadline bei der Arbeit nicht eingehalten habe. Ich setze mich unter Druck ein unvergessliches langes Wochenende zu gestalten. Und ich hatte schlicht und einfach Angst, dass sich der schlimme Sommer vom letzten Jahr wiederholt, der mich in den Burnout trieb.
... comment